Viele HerdenschutzHunde, leiden unter mehr oder weniger ausgeprägten Futtermittel-Allergien oder Unverträglichkeiten

Das kann von Juckreiz über kleine Pickelchen an der Schnauze, bis hin zur Verfärbung vom Fell an den Pfoten, viele Symptome auslösen.
Fragen hierzu werden gerne telefonisch beantwortet..

Herdenschutzhunde und Narkose

Viele grosse Hunderassen, darunter auch ganz im speziellen der Kangal,
vertragen die normale Narkose beim Tierarzt nicht, dies kann tödlich enden. Unten findet ihr eine Anleitung zur richtigen Nachrkose. Dies ist VOR dem Eingriff mit dem Tierarzt abzusprechen, und dringend notwendig.

WICHTIG!!!
Für Kangals ist das Narkoserisiko besonders hoch, da sie durch ihren verlangsamten Stoffwechsel oft überempfindlich auf Beruhigungsmittel und Narkosen reagieren. Die Dosierung von Narkotika anhand der Körpergröße und des Gewichtes zu berechnen ist beim Kangal absolut falsch! Beim Kangal reicht z.B. oft schon ein Drittel der so errechneten Dosis des Beruhigungsmittels aus. Die Dosis sollte bei Bedarf nur vorsichtig erhöht werden. Schon eine geringfügig erhöhte Dosis kann dann dafür sorgen, dass ein Kangal nicht mehr aus der Narkose erwacht!
Gute Erfahrungen bestehen bei Narkosen, die mit Propofol (auf Anpassung der Dosis hinweisen) eingeleitet und dann über eine Intubation mit Narkosegas reguliert werden.
Auf keinen Fall sollten, zusätzlich zur Einleitung mit Propofol, Medikamente mit dem Wirkstoff Acepromacin verabreicht werden, den der Kangal nicht verträgt!!! Medikamente mit diesem Wirkstoff werden häufig zusammen mit Propofol eingesetzt! Da leider immer noch viele Tierärzte und selbst Tierkliniken nicht über diese Problematik informiert sind, ist unbedingt zu empfehlen, als Halter darauf hinzuweisen


Herdenschutzhunde und Medikamente


Viele Herdenschutzhunde, gerade wenn sie aus einer ursprünglichen Linie kommen vertragen Medikamente eher schlecht. Das fängt bei normalen Antibiotika an, geht über Pestizide ( Milben, Floh, Zeckenmittel...Die bis zu epileptischen Anfällen führen können) bis hin zu Impfungen.

Wichtig ist, dass hier nur wirklich das verabreicht wird was auch nötig ist… Eine völlig überflüssige Antibiotikagabe zum Beispiel, wie dies häufig bei Tierärzten üblich ist, sollte zwingend vermieden werden.

Grundsätzlich gilt, alle Mittel sind ORAL zu verabreichen und sollten nicht gespritzt werden… Zum ausprobieren, ob der Hund das jeweilige Mittel verträgt empfiehlt sich, die jeweils halbe Dosis des Medikamentes testweise zu geben und zu schauen wie sich der Hund verhält…


Verträgt der Hund diese Testdosis ohne Probleme, kann auf die ganze Dosis aufgestockt werden und die Behandlung kann normal von statten gehen. Trotzdem sollte man immer ein Auge drauf haben und sobald sich der Hund merkwürdig benimmt oder sich der Zustand ändert sollte sofort der Tierarzt informiert werden.

Bei Impfungen sollte, sofern sie denn gemacht werden… Darauf geachtet werden dass sie auf ein Minimum reduziert werden. Dies heisst dass viele Impfstoffe viel länger wirksam sind als eigentlich vom Tierarzt angegeben…
Die Hersteller schreiben hier in den Packungsbeilagen ganz klar wie lange der Impfschutz gültig ist, auch hier sollte man sich genau informieren. Nur ein Beispiel: Tollwutimpfung: Gültigkeit drei Jahre...Von den meisten Tierärzten wird sie allerdings jährlich verabreicht…
Dies ist nur ein Beispiel, informiert euch bei unbeteiligten Fachstellen über das jeweilige Produkt.

Grundsätzlich muss man verstehen, das ursprüngliche Hunde die aus Linien kommen bei denen nicht schon seit X Generationen mit Medikamenten um sich geworfen wird, selbige weniger gut vertragen… Als zum Beispiel, Modehunde die schon seit Generationen an eine Standardmedikation gewöhnt sind.