Für Aggressionsverhalten gibt es verschiedene Gründe. Von Angst und Unsicherheit, Beute- und Futteraggression, sozial motivierte Aggression, territoriale Aggression und eben sexuell motivierte Aggression. Diese kann in allen Geschlechtskonstellationen vorkommen. Und auch in diesem Zusammenhang spielt Erziehung wieder eine große Rolle.
Aggression wird in den meisten Fällen durch Kastration nicht besser, sondern schlimmer.

Tierärzte und  Hundehalter argumentieren eine Kastration mit der Prävention von Tumoren. Jede zehnte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, dennoch wird präventiv in den wenigsten Fällen die Brust amputiert.
Die Krebsprophylaxe durch Kastration bringt aber auch eine Reihe an physischen Nebenwirkungen mit sich.
Kastration zur Problemlösung, ist kein Weg der zu empfehlen ist, da verhaltenstechnisch nur noch mehr Probleme ausgelöst werden.

Bedenken Sie: „ Ein Tierartzt ist kein Verhaltensanalyst! Selbstverständlich wird hier am ehesten zu Dingen geraten, mit denen man Geld verdienen kann. So kann es passieren das Hunde unters Messer kommen, die auf dem OP Tisch eigentlich nichts verloren hätten...

Die Körperfunktionen hängen stark von den Hormonen ab, so wird auch die natürliche Regeneration und Reparatur der Zellen von Hormonen gesteuert...
Auch das Imunsystem ist betroffen, als Beispiel denke man an die Gesundheit eines 20 Jährigen in der Blüte seines Lebens und vergleiche sie mit den Gebrechen eines 80 jährigen.